Zwischendurch, ein Filmtipp für "Computerspieleforscher". BenX ist nun in ausgewählten Kinos.
Zwischendurch, ein Filmtipp für "Computerspieleforscher". BenX ist nun in ausgewählten Kinos.
Winfred Kaminski, Professor an der Fachhochschule Köln, gilt als einer der wichtigsten Medienwissenschaftler im deutschen Sprachraum und hat sich im Umfeld der Game Studies insbesondere durch die Organisation der "Clash of Realities" Konferenzreihe einen Namen gemacht. In den letzten Wochen ist er in den Mittelpunkt eines in dieser Heftigkeit bis jetzt noch nicht gesehenen Angriffs des Kriminologen Christian Pfeiffer (nicht zu verwechseln mit dem an diesem Weblog mitschreibenden Multitalent Alexander Pfeiffer!) geraten. Auslöser des Konflikts ist der von Jürgen Fritz herausgegebene Sammelband "Computerspiele(r) verstehen – Zugänge zu virtuellen Spielwelten für Eltern und Pädagogen" und dabei insbesondere der von Kaminski verfasste Artikel "Was Männer lieben und Frauen hassen. Zum Geschlechteraspekt von Spielen."
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Der Branchendienst Gamesmarkt.de berichtet heute in seinem Newsletter über den von Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow moderierten "Gamesgipfel" im Rahmen der LARA-Night, wo die deutschen Games-Awards verliehen wurden.
"Spiele sind ein Wirtschaftsfaktor und ein Kulturgut. Deshalb habe ich mich auch immer für sie eingesetzt", sagt Monika Griefahn, Kultur- und medienpolitische Sprecherin der SPD.
Man mag der SPD vielleicht vorwerfen, das nach den aufgeschlossenen Worten der Konservativen bei der Munich Gaming 08, auch die Opposition das Thema "Gaming" positiv besetzen will. Aber es gibt noch einen Sager, der aufhorchen lässt:
"Was machen wir für die Ausbildung der Lehrer" fragte Monika Griefahn.
In diesem Zusammenhang wurde bei der Veranstaltung, an der auch Bernd Sibler (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Unterricht und Kultus und Mitglied des Landesmedienrat, die Medienkompetenz aller Beteiligten, aber auch jener aus Politik und Wirtschaft, als "am Anfang stehend" beschrieben. Bernd Sibler betonte dabei die Wichtigkeit von Regeln in der Medienutzung, insbesondere in Schulen.
Ergänzend dazu ein weiteres Statement von Staatssekretär Sibler aus seiner Eröffnungsrede: In seinem Grußwort bezeichnete er Spiele als heute selbstverständlichen Teil des Lebens in künstlerischer, emotionaler, technologischer und nicht zuletzt wirtschaftlicher Hinsicht.
Quelle: Gamesmarkt.de
So, nun ist es endlich fertig, das Video zur "MIT experience". Aufgestückelt in 4 Teile, da man auf you tube leider nur 10 Min files hochladen darf.
Alexander Pfeiffer und Ramona Ettinger waren, dank der Einladung von Michael Wagner, heute beim Games Developers Forum 2008 in Budapest. Es gab viel zu bestaunen. Unter anderem ein Level von Gears of War 2, einen interessanten Vortrag über die Crytek 2 Engine, die Gefahren des Handels virtueller Güter im realen Raum - und aus heimischer Sicht sehr interessant. Die Erfolgsfaktoren der Wiener Firma Sproing.
Im Rahmen unserer Vortragsreihe "BT Talks" hatten wir heute die Ehre Rolf Schulmeister, einen der wichtigsten akademischen Vertreter des E-Learnings im deutschsprachigen Raum, an der Donau-Universität Krems zu Gast zu haben. Dabei sprach Schulmeister über die Demystifizierung der Digital Natives, also seinen Versuch die insbesondere auch von Marc Prensky aufgestellte Vision einer auf digitale Medien fokussierten Generation zu widerlegen. Seine zugrunde liegende Streitschrift "Gibt es eine Net Generation?" ist seit einiger Zeit Ausgangspunkt heisser Diskussionen von Gegnern und Befürwortern der Prensky These. Insoferne war ich sehr gespannt auf diesen Vortrag.
Gleich drei Autoren dieses Blogs besuchten teilweise als Referenten die Spin Off-Veranstaltung der Münchner Medientage vergangenen April - die Munich Gaming. Es gab viele Themenblöcke, und ich poste hier meinen Bericht zum Thema "Games als Massenmedium vs. TV", der in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift a3-Boom erschienen ist:
Erneut eine sehr interessante Story in der ORF-Futurezone bzw. gehört in der von mir so sehr geschätzten Hörfunksendung Matrix von Ö1:
Man stelle sich vor: Eine große Anzahl von Menschen auf einem Platz, z.B. im Museumsquartier in Wien, am Jakominiplatz in Graz oder wo auch immer, und alle "lenken" mit dem Mobiltelefon Spielfiguren auf einem riesigen Bildschirm. Das Unternehmen Megaphone realisiert dies schon zum zweiten Mal am Time Square (!) in New York.
Bei der Konferenz "Munich Gaming 08" letzten April (mehr dazu im nächsten Beitrag) wurde offensichtlich, woran mobile Applikationen oft scheitern: Das kleine Display und die meist assoziale Nutzung der Dienste. Das Beispiel von Megaphone hingegen zeigt sehr schön, wie Partizipation mit Spielen entsteht, u.a. auch mittels Mobile Devices.
Letzte Woche auf CNN gesehen:
Im Medical Center der State University Ohio wird die Wii zur physikalischen Therapie eingesetzt - siehe Video auf Youtube.com:
Wie bereits angekündigt trafen wir heute Chris Weaver zum Lunch und diskutierten mit ihm zu den Themen In Game Advertising und Spielverhalten Jugendlicher. Spannende Einblicke gewährte er dabei in seine langjährige Erfahrung mit der games industrie.
Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Entwicklung der Spielfiguren und ihrer Einbindung in den Raum, illustriert anhand zahlreicher Spiele. Von den ersten Prince of Persia Ausgaben der 90er Jahre bis herauf zu GTA IV reichte der Bogen den Matthew Weise spannte.
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