Am dritten Tag der Studienreise nach Boston wurden von Dr. Doris Rusch zwei Events organisiert. Um 11 Uhr besuchten wir Henry Jenkins‘ Kurs mit Präsentationen seiner Studenten zum Thema „Mediensysteme und deren Botschaften“. Die Projekt-Präsentation durften nicht länger als 15 Minuten dauern, und das Zeitlimit machte den Studenten zu schaffen. Trotzdem wurden der Gruppe z.T. spannende Zusammenhänge vermittelt.
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Am Tag zwei waren wir Zeugen des "Reseach Meeting" am Gambit, eine Idee von Jesper Juul hier am Institut. Die Diskussion der Teilnehmer betraf ein aktuelles Projekt von Dr. Doris Rusch zum Thema "Involvement in Games" (so würden wir Studenten das Thema betiteln ;). Für uns war es natürlich interessant zu beobachten bzw. mitzuhören, wie hier am MIT bei den sg. LAB Ninjas gearbeitet wird. Doris Rusch bekam Feedback und Fragestellungen ihrer Kolleginnen und Kollegen unter der Leitung von William Uricchio, übrigens alles Mitglieder aus vielen unterschiedlichen Ländern. Die Diskussion wurde in der Sache durchaus hart geführt, und jeder Teilnehmer war auf das Thema von Doris Rusch sehr detailliert vorbreitet und gab zu unterschiedlichen Topics sein Feedback ab.
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Im Rahmen der Studienreise ans MIT in Boston trafen wir heute Scot Osterweil, Creative Director für Education Arcade Projects am MIT. Dankenswerterweise hat Doris Rusch (ganz links im Bild) ein umfangreiches Programm zusamengestellt, und das Gespräch mit Scot war die erste Veranstaltung am Gambit.
Die Education Arcarde Projects sind Entwicklungen im Bereich "Lernen mit Computerspielen". Die Projekte umfassen die Fächer Mathematik, Literatur, Geschichte und Fremdsprachen. In dem Gespräch mit uns erläuterte Scot die Schwierigkeiten Computerspiele als Lehrmittel zu etablieren. Dies liegt nicht nur an den vorhandenen Strukturen - Lehrmittel dieser Art stünden in den USA nur der Middle- & Upperclass zur Verfügung. Auf die Frage von Michael Wagner, ob es dafür einen Markt gäbe bzw. wie dies zu refinanzieren wäre, verwies er auf sein Modell:
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