Ein großartiges Beispiel für das Zusammenspiel zwischen Game und TV sieht man derzeit auf YouTube.com. Die Aufnahmen aus der Egoperspektive im Spiel "Ski Challenge 09" wurden mit dem TV-Kommentar des Experten während seiner Kamerafahrt über die echte Abfahrtsstrecke gemischt.
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Es ist bezeichnend für den Zustand des Broadcasters, dass diese Idee, die man bei seiner Online-Tochter ORF Online und Developer Greentube schon bei der Entwicklung des Games vor ca. 5 Jahren hatte, nicht vom ORF selbst sondern von einem User bzw. Seher aufgenommen wird. Die Versuche der letzten Jahre das Spiel mit der TV-Übertragung zu verknüpfen waren unzureichende Pausenfüller beim Vormittagstrainng. Sowohl vom Standpunkt des Medienmachers gesehen als auch aus ökonomischer Sicht eine verpasste Chance für einen Content-Transfer der zeitgemäßen Art.
Weiterer Blogeintrag zum Thema
Nachtrag 23.01.2009
Es gibt auch ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Content aus klassischen Medien von Usern verarbeitet wird:
Link zum Video der "Vamummtn"
Das ist natürlich eine sehr heftig ausgefallene Kritik an den ORF, die sicher Reichweite bekommt. Und sie ist sicher diskussionswürdig. Aber Inhalt und Ästhetik der Kritik sind nicht die Themen, die eine Medienwirtschaft diskutieren sollte. Es geht um Media Literacy. Es geht um diese re-aktive Nutzung von Inhalten klassischer Medien. Merci an Max Kossatz (wissenbelastet.com) für den Tipp.
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